Antigiftködertraining

Antigiftködertraining

Ansprechpartner:
Karin Schwartz
basis@hsg-süsel.de

In regelmäßigen Abständen bieten wir Trainingskurse an, in denen Hundeführer und Hund lernen, dass nicht jedes Futter zum direkten Fressen geeignet ist, auch wenn es noch so verführerisch riecht.

Futteraufnahme gehört grundsätzlich zu den Selbsterhaltungstrieben, wer nicht isst, wird nicht überleben. Es ist daher nahezu unmöglich, diesen Trieb vollständig zu unterdrücken. Dennoch können dem Hund Verhaltensweisen antrainiert werden, die dem Hundeführer die Möglichkeiten geben, zu prüfen, ob es sich um einen Giftköder handelt.

Durch konsequentes Unterbinden der Futteraufnahme und einem begleitenden „unangenehmen Gefühl“ kann man ein Meideverhalten beim Hund erwirken, welches meist aber nur so lange gezeigt wird, wie der Mensch auf Zack ist und rechtzeitig den Hund verbal oder durch Körpersprache erinnert.

Straft man den Hund, wenn er etwas aufnimmt, wird der Hund sehr schnell lernen, welche Entfernung er nach der Futteraufnahme aufbauen muss, um einer Bestrafung oder Wegnahme des Futters zu entgehen.

Wir sind daher bemüht, das Training über positive Verstärker voranzutreiben. Wir vermitteln, wie der Hund wohlgesonnen auf Notfall-Kommandos – beispielsweise „aus“ oder „Maul öffnen“ – trainiert werden kann. Der Schwerpunkt der Übungen liegt aber darin, dass der Hund lernt, wenn ich etwas Fressbares entdeckt habe, zeige ich das deutlich an und warte auf eine Freigabe. Dazu gibt es 3 Schwerpunktübungen

  • Stoppen vor dem Futter
  • Lass das liegen
  • Zeige an, dass Du etwas Fressbares gefunden hast.

Da wir in unserem Kurs nur die Grundlagen legen können, erhält jeder Teilnehmer eine Unterlage, die sehr detailliert erklärt, wie es dann zuhause weiter geht im Training.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Ausbildungswartin für Basisarbeit unter der o.g. Emailadresse