Rally Obedience

Ansprechpartner:
Haidi Burandt
r-obedience@hsg-süsel.de

Der Spaß für Mensch und Hund steht hier im Vordergrund, diese Sportart ist für fast jeden Hundehalter geeignet, es können selbst Kinder schon spielerisch mit ihrem Hund Unterordnungsübungen probieren.

 

Mensch und Hund dürfen hier ständig miteinander kommunizieren.  Der Hund darf jederzeit angesprochen, motiviert und gelobt werden. Das Ziel, sich auch einmal mit anderen Gleichgesinnten zu messen und dabei sogar Erfolg zu haben, wird schneller erreicht.

 

Dem großen Einsatz von Henk Buren ist es zu verdanken, dass in dieser Sportart bereits seit 2009 private Wettbewerbe ausgetragen wurden. Da keine Verbandszugehörigkeit nötig ist, haben sich immer mehr Vereine, privat organisierte Gruppen und auch Einzelpersonen dieser Beschäftigung mit dem Hund angeschlossen und starten auf gemeinsam organisierten Veranstaltungen, die jeweils von einem Wertungsrichter der   RO-Turniergruppe unterstützt werden.

 

Auf Grund der stetig wachsenden Verbreitung auch innerhalb des DVG entstand der Wunsch und das Bestreben die vorhandenen Kräfte und Aktivitäten zu bündeln. Ziel ist es, die Durchführung/Abwicklung von Wettkämpfen zu vereinheitlichen.

 

Und so funktioniert Rally Obedience

 

Es wird ein Parcours aus mehreren Stationen gebaut. Die Stationen bestehen aus Schildern, die dem jeweiligen Team angeben, was zu tun ist und in welche Richtung es weitergeht. Der Hundeführer nimmt nun seinen Hund bei Fuß und arbeitet den möglichst schnell ab.

 

Man findet im Parcours Übungen wie Sitz, Platz, Steh, aber auch Kombinationen aus diesen Elementen. Es gibt Richtungsänderungen um 90°, 180° und 270° nach rechts und links, außerdem 360° Kreise. Andere Stationen fordern z.B. auf, einen Slalom um Pylonen zu machen oder den Hund über eine Hürde voraus zu senden oder abzurufen. Es fehlen natürlich auch nicht die so genannten Bleib- und Abrufübungen. Eine Besonderheit dürfte auch die Übung zur Futterverweigerung sein, bei der das Team an gefüllten Futternäpfen vorbei gehen muss, ohne dass der Hund sich bedient.

Inzwischen werden auch in Deutschland Turniere in mehreren Leistungsklassen angeboten.